Die DENKBAR ist eine private Institution und entspringt dem Wunsch, einen Treffpunkt nach Art eines kulturellen Salons zu schaffen.
Hier entsteht eine Galerie, in der auch abends – umgeben von Kunstwerken – musiziert, erzählt, referiert und diskutiert werden kann. Es handelt sich um den Versuch, lebendig an der Gesellschaft und aneinander Anteil zu nehmen und Erfahrungen, Kenntnisse und Ressourcen miteinander zu teilen.
In einem stilvollen kleinen Haus im Frankfurter Nordend in der Spohrstrasse 46a wurde die DENKBAR nun wieder eröffnet.
Im Sinne des Partizipierens soll eine wechselseitig befruchtende Vermittlung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften stattfinden. Bildende und darstellende Kunst, anregende Gespräche, Musik und die Diskussion aktueller Themen können sich in der DENKBAR in gemütlicher Atmosphäre entfalten.
Seit ihren Anfängen stellte die DENKBAR den Versuch dar, die Trennung von traditionellen Orten des Handelns – Alltag, Beruf und Politik – und solchen des Denkens – Schule, Universität, usw. – zu überwinden. Es ging auch darum, philosophische Erkenntnisse in die Tat umzusetzen. Auch die Renaissance der DENKBAR will diese Ziele weiter verfolgen.
Hier soll es Gelegenheit geben, auch unkonventionelle Vorstellungen darüber zu entwickeln, wie wir leben und was für eine Welt wir für unsere Zukunft aufbauen und gestalten wollen.
DENKBAR ist die Herausforderung, neue Modelle gesellschaftlicher Solidarität zu entwickeln, Möglichkeiten von Wahlverwandtschaften und kulturellen Patenschaften zu erproben und soziales Engagement und Selbstbildung zu praktizieren.